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Moderne, automatisierte Produktion mit einer Mitarbeiterin an einer Abfüllanlage.

ERP für Manufacturing

Fertigung, Stücklisten und Produktionsplanung nahtlos in den ERP-Prozess integriert.

Auf einen Blick

Ein eigenes Anforderungsprofil für die Fertigung

Fertigung stellt eigene Anforderungen an ein ERP: mehrstufige Stücklisten, Arbeitspläne, Materialbedarfs- und Kapazitätsplanung sowie die Rückmeldung aus der Werkshalle müssen in einer Datenbasis zusammenlaufen. Über die passende Auswahl entscheidet dein Fertigungsprofil, nicht der Lizenzpreis.
Herausforderungen

Warum Standard-Warenwirtschaft an der Fertigung scheitert

Ein klassisches Warenwirtschaftssystem denkt in Kaufen und Verkaufen. Sobald produziert statt nur gehandelt wird, fehlt die Logik dafür.

1

Stückliste in Excel, Wissen im Kopf

Stückliste liegt teilweise in Excel, Arbeitspläne stecken im Kopf der Meister, und bei jedem Auftrag telefoniert die Arbeitsvorbereitung hinterher.

Lösung

Ein fertigungstaugliches ERP führt Stückliste, Arbeitsplan und Rückmeldung in einer Datenbasis zusammen.

2

Warenwirtschaft denkt nur in Kaufen/Verkaufen

Fehlt die Fertigungslogik im System, landet sie in Excel, in Zurufen oder in einzelnen Köpfen. Dann laufen Produktion, Lager und Buchhaltung auseinander.

Lösung

PPS im Kern übersetzt Aufträge in Fertigungsaufträge, prüft Material und Kapazität, terminiert Arbeitsgänge.

3

Rückmeldung erst am Monatsende

Solange Ist-Zeiten und Mengen erst am Monatsende von Zetteln abgetippt werden, plant das ERP gegen veraltete Zahlen.

Lösung

Erst wenn die BDE direkt in den Fertigungsauftrag zurückläuft, wird aus Planung eine Steuerung, die auf Störungen reagiert.

Was ein Fertigungs-ERP im Kern tragen muss

Vier Bausteine entscheiden über die Auswahl mehr als jedes Werbeversprechen zur Industrietauglichkeit.

Mehrstufige Stückliste

Struktur aus Baugruppen und Teilen, variantenfähig im Kern.

Arbeitsplan mit Ressourcen

Arbeitsgänge, Maschinen, Vorgabe- und Rüstzeiten mit Zeitzuordnung.

Materialbedarfsplanung (MRP)

Bedarf aus Auftrag, Bestand und Wiederbeschaffungszeit, automatische Vorschläge.

Kapazitätsplanung

Belegung von Maschinen und Personal, grafische Plantafel statt Terminliste.

Die Lösung

Was ein Fertigungs-ERP zusätzlich leisten muss

Zusätzlich erforderlich

Fertigungssteuerung bis auf Arbeitsgang-Ebene
Rückmeldung (BDE) fließt direkt in den Fertigungsauftrag zurück
Chargen- und Seriennummern durchgängig über alle Bewegungen
Soll-Ist-Vergleich der Kosten je Fertigungsauftrag (Vor-/Nachkalkulation)

Vier Fertigungsarten, vier Anforderungsprofile

Automatisierte Abfüllanlage mit Flaschen auf dem Fließband

Serien- und Massenfertigung

Wenige Varianten, hohe Stückzahl, auf Lager gefertigt: starke Materialbedarfs- und Losgrößenplanung entscheidet über die Kosten pro Teil.

Handwerker skizziert einen neuen Fertigungsauftrag in der Werkstatt

Auftrags- und Einzelfertigung

Pro Auftrag geplant (Make-to-Order): auftragsbezogene Planung, Termintreue und Projektkosten stehen im Vordergrund.

Regale mit einer Vielzahl unterschiedlicher Bauteile in einem Lager

Variantenfertigung

Viele Kombinationen aus einem Baukasten: ein Variantenkonfigurator mit automatischer Stücklisten-Ableitung wird zur Pflicht.

Ingenieur prüft eine technische Zeichnung

Engineer-to-Order / Anlagenbau

Pro Auftrag konstruiert: CAD- und PLM-Anbindung sowie eine mehrstufige Projektstruktur bestimmen das Anforderungsprofil.

15–25%Anteil der Lizenz an den ERP-Gesamtkosten über 5 Jahre (TCO-Studie)
60–150k €Erstjahreskosten für einen 50-Personen-Fertigungsbetrieb
6–12 Mon.Typische Einführungsdauer im Mittelstand
Werksalltag

Was sich mit einem Fertigungs-ERP ändert

Vorher

Nachher

Stückliste

in Excel, mehrstufig kaum abbildbar
mehrstufig und variantenfähig im ERP-Kern

Rückmeldung

Zettel, erst am Monatsende erfasst
BDE fließt direkt in den Fertigungsauftrag zurück

Planung

Zurufe, Exceltabellen, keine Kapazitätssicht
MRP + Kapazitätsplanung mit grafischer Plantafel

Qualität

getrenntes QM-System, Audit als Sammelaktion
Prüfpläne am selben Datenstand wie Charge und Auftrag

So ordnen wir dein Anforderungsprofil ein

Drei Punkte klären wir im ersten Gespräch, nicht mehr, weil der Artikel nicht mehr hergibt.

1

Prozesse aufnehmen

Welche Prozesse rund um Stückliste, Planung, Fertigungssteuerung und Rückmeldung dein Anforderungsprofil bestimmen.

2

Risiken prüfen

Welche Betriebs- und Integrationsrisiken bei Datenqualität, MES- oder Maschinenanbindung und Buchhaltung vor der Auswahl geprüft werden müssen.

3

Systemklasse einordnen

Welche Systemklasse zu deiner Fertigung passt und wie ein realistischer Einführungspfad aussieht.

Wann ein Fertigungs-ERP nicht die richtige Wahl ist

Ein Fertigungs-ERP löst nicht jedes Problem. In einigen Fällen ist ein einfacherer Weg der bessere.

Einfache Montage

Reicht oft ein solides Standard-ERP mit einfacher Fertigungsfunktion.

Überwiegend Handelsware

Ein handelsstarkes Auftragssystem passt oft besser als ein produktionslastiges ERP.

ERP und MES verwechselt

Wer die Ebenen verwechselt, kauft am Bedarf vorbei.

Prozessfertigung in diskretem System

Rezeptur- und Chargenlogik statt starrer Stückliste nötig.

Unsaubere Stammdaten

Auch das teuerste System plant dann gegen falsche Zahlen.

Odoo Silver Partner

Als zertifizierter Odoo Silver Partner begleiten wir Fertigungsbetriebe von der Anforderungsaufnahme bis zur produktiven Einführung. Über 100 ERP-Projekte im deutschen Mittelstand.

OODOOSILVER PARTNER
Fit-Check

Fünf Signale für ein Fertigungs-ERP

  1. Mehrstufige Stückliste mit Baugruppen

  2. Kapazitätsengpässe an Maschinen oder Personal

  3. Serien-, Varianten- oder Anlagenbau-Fertigung

  4. Harte Termintreue gegenüber Kunden

  5. Enge Anbindung an CAD/Maschinen nötig

Dann trägt ein Fertigungs-ERP

Stückliste, Arbeitsplan, Materialbedarfs- und Kapazitätsplanung und die Rückmeldung aus der Werkshalle laufen im Kern des Systems zusammen, weil das über Termintreue, Kosten und Auskunftsfähigkeit entscheidet.

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FAQ

Häufige Fragen zu ERP für die Fertigung

Ob ein Fertigungs-ERP deine Produktion wirklich durchgängig macht, klären wir gerne

Das lässt sich in einer ersten ERP-Auswahlberatung sauber einordnen.

Nico Ziemski
Nico Ziemski
Co-Founder · Head of ERP
Leistungen

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