Auf einen Blick
Ein eigenes Anforderungsprofil für die Fertigung
Warum Standard-Warenwirtschaft an der Fertigung scheitert
Ein klassisches Warenwirtschaftssystem denkt in Kaufen und Verkaufen. Sobald produziert statt nur gehandelt wird, fehlt die Logik dafür.
Stückliste in Excel, Wissen im Kopf
Stückliste liegt teilweise in Excel, Arbeitspläne stecken im Kopf der Meister, und bei jedem Auftrag telefoniert die Arbeitsvorbereitung hinterher.
Lösung
Ein fertigungstaugliches ERP führt Stückliste, Arbeitsplan und Rückmeldung in einer Datenbasis zusammen.
Warenwirtschaft denkt nur in Kaufen/Verkaufen
Fehlt die Fertigungslogik im System, landet sie in Excel, in Zurufen oder in einzelnen Köpfen. Dann laufen Produktion, Lager und Buchhaltung auseinander.
Lösung
PPS im Kern übersetzt Aufträge in Fertigungsaufträge, prüft Material und Kapazität, terminiert Arbeitsgänge.
Rückmeldung erst am Monatsende
Solange Ist-Zeiten und Mengen erst am Monatsende von Zetteln abgetippt werden, plant das ERP gegen veraltete Zahlen.
Lösung
Erst wenn die BDE direkt in den Fertigungsauftrag zurückläuft, wird aus Planung eine Steuerung, die auf Störungen reagiert.
Was ein Fertigungs-ERP im Kern tragen muss
Vier Bausteine entscheiden über die Auswahl mehr als jedes Werbeversprechen zur Industrietauglichkeit.
Mehrstufige Stückliste
Struktur aus Baugruppen und Teilen, variantenfähig im Kern.
Arbeitsplan mit Ressourcen
Arbeitsgänge, Maschinen, Vorgabe- und Rüstzeiten mit Zeitzuordnung.
Materialbedarfsplanung (MRP)
Bedarf aus Auftrag, Bestand und Wiederbeschaffungszeit, automatische Vorschläge.
Kapazitätsplanung
Belegung von Maschinen und Personal, grafische Plantafel statt Terminliste.
Die Lösung
Was ein Fertigungs-ERP zusätzlich leisten muss
Zusätzlich erforderlich
Vier Fertigungsarten, vier Anforderungsprofile

Serien- und Massenfertigung
Wenige Varianten, hohe Stückzahl, auf Lager gefertigt: starke Materialbedarfs- und Losgrößenplanung entscheidet über die Kosten pro Teil.

Auftrags- und Einzelfertigung
Pro Auftrag geplant (Make-to-Order): auftragsbezogene Planung, Termintreue und Projektkosten stehen im Vordergrund.

Variantenfertigung
Viele Kombinationen aus einem Baukasten: ein Variantenkonfigurator mit automatischer Stücklisten-Ableitung wird zur Pflicht.

Engineer-to-Order / Anlagenbau
Pro Auftrag konstruiert: CAD- und PLM-Anbindung sowie eine mehrstufige Projektstruktur bestimmen das Anforderungsprofil.
Was sich mit einem Fertigungs-ERP ändert
Vorher
Nachher
Stückliste
Rückmeldung
Planung
Qualität
So ordnen wir dein Anforderungsprofil ein
Drei Punkte klären wir im ersten Gespräch, nicht mehr, weil der Artikel nicht mehr hergibt.
Prozesse aufnehmen
Welche Prozesse rund um Stückliste, Planung, Fertigungssteuerung und Rückmeldung dein Anforderungsprofil bestimmen.
Risiken prüfen
Welche Betriebs- und Integrationsrisiken bei Datenqualität, MES- oder Maschinenanbindung und Buchhaltung vor der Auswahl geprüft werden müssen.
Systemklasse einordnen
Welche Systemklasse zu deiner Fertigung passt und wie ein realistischer Einführungspfad aussieht.
Wann ein Fertigungs-ERP nicht die richtige Wahl ist
Ein Fertigungs-ERP löst nicht jedes Problem. In einigen Fällen ist ein einfacherer Weg der bessere.
Einfache Montage
Reicht oft ein solides Standard-ERP mit einfacher Fertigungsfunktion.
Überwiegend Handelsware
Ein handelsstarkes Auftragssystem passt oft besser als ein produktionslastiges ERP.
ERP und MES verwechselt
Wer die Ebenen verwechselt, kauft am Bedarf vorbei.
Prozessfertigung in diskretem System
Rezeptur- und Chargenlogik statt starrer Stückliste nötig.
Unsaubere Stammdaten
Auch das teuerste System plant dann gegen falsche Zahlen.
Odoo Silver Partner
Als zertifizierter Odoo Silver Partner begleiten wir Fertigungsbetriebe von der Anforderungsaufnahme bis zur produktiven Einführung. Über 100 ERP-Projekte im deutschen Mittelstand.
Fünf Signale für ein Fertigungs-ERP
Mehrstufige Stückliste mit Baugruppen
Kapazitätsengpässe an Maschinen oder Personal
Serien-, Varianten- oder Anlagenbau-Fertigung
Harte Termintreue gegenüber Kunden
Enge Anbindung an CAD/Maschinen nötig
Dann trägt ein Fertigungs-ERP
Stückliste, Arbeitsplan, Materialbedarfs- und Kapazitätsplanung und die Rückmeldung aus der Werkshalle laufen im Kern des Systems zusammen, weil das über Termintreue, Kosten und Auskunftsfähigkeit entscheidet.
Termin vereinbarenOb ein Fertigungs-ERP deine Produktion wirklich durchgängig macht, klären wir gerne
Das lässt sich in einer ersten ERP-Auswahlberatung sauber einordnen.





