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Moderne, automatisierte Produktion mit einer Mitarbeiterin an einer Abfüllanlage.

KI in der Produktion: Predictive Maintenance und OEE auf einer Datenbasis skalieren

Predictive Maintenance, Echtzeit-OEE, Qualität und Supply Chain auf einer gemeinsamen Databricks-Datenbasis, als zertifizierter Databricks-Partner.

Auf einen Blick

Warum KI in der Produktion erst mit einer Datenbasis skaliert

SPS, MES, ERP, Sensorik, Qualität und Lieferantendaten müssen auf einer gemeinsamen Basis liegen, bevor Predictive Maintenance, Echtzeit-OEE, Defect Root Cause und Demand Planning zusammenspielen. Ergebnis: über 97% weniger manueller Reporting-Aufwand bei Hanwha, einheitliche OEE-Werte über alle Werke und Stillstände, die erkannt werden, bevor sie eintreten.
Herausforderungen

Das Problem: Getrennte Werksdaten bremsen jede KI-Initiative

Stillstände fallen erst im nachgelagerten Schichtbericht auf, OEE wird je Werk unterschiedlich gerechnet, und Ausschuss zeigt sich erst, wenn das Teil schon produziert ist.

1

Stillstände werden zu spät erkannt

Schwingungs-, Strom- und Temperaturdaten landen im Historian, getrennt von MES und Wartungshistorie. Eine Echtzeit-Sicht auf Asset-Health fehlt, Stillstände fallen oft erst Tage später im Schichtbericht auf.

Lösung

Sensor-Streams, Wartungshistorie und Auftragsdaten laufen auf einer Basis. Modelle erkennen Abweichungen vom Normalverhalten, bevor die Anlage ausfällt.

2

Jedes Werk rechnet OEE anders

Verfügbarkeit, Leistung und Qualität werden je Standort mit eigenen Definitionen berechnet, Tagesberichte aus Excel machen Werke untereinander kaum vergleichbar.

Lösung

Maschinen-Events, Auftragsdaten und Qualitätsmeldungen laufen auf derselben Basis. OEE wird pro Linie und Schicht in Echtzeit berechnet, mit denselben Definitionen über alle Werke.

3

Ausschuss wird erst am Linien-Ende sichtbar

Fehler zeigen sich, wenn das Teil schon produziert ist. Ohne Bezug zu Material, Werkzeug-Standzeit oder Schicht bleibt die Ursache unklar.

Lösung

Kamerabilder laufen zusammen mit Sensor-, Prozess- und Materialdaten in dieselbe Tabelle. Daraus entsteht eine Root-Cause-Sicht bis zu Werkzeug und Schicht.

Was unterscheidet Produktionsdaten von anderen Branchendaten?

Vier Eigenschaften entscheiden, welche Architektur wirklich passt.

Fragmentierte Quellen als Normalfall

SPS/PLC, MES, ERP, Werker-Apps, QS-Systeme und Sensorik laufen auf eigenen Datenmodellen, mit eigenen Stammdaten, eigenen Asset-Kennungen und eigenen Zeitpunkten.

Hochfrequente Sensorik trifft auf Tages-Reporting

Schwingungs-, Strom- und Temperaturdaten laufen im Millisekunden- und Sekundentakt, MES im Minutentakt, ERP im Stundentakt. Klassische Tages-Reports skalieren darauf nicht.

Asset-zentrierte Identität als Fundament

Maschine, Linie, Werk und Hersteller-ID gehören zusammen und müssen konsolidiert werden. Ohne diese Identität bleibt jeder Use Case auf eine Quelle beschränkt.

OT/IT-Grenze als operative Realität

Die Datenplattform liest aus OT-Netzen, ohne deren Verfügbarkeit zu gefährden, und liefert Ergebnisse zurück in MES und ERP. Das bestimmt Latenzen und Datenverantwortung.

Datenbasis

Die Lösung: Eine gemeinsame Datenbasis für Predictive Maintenance, OEE und Planung

Eine gemeinsame Asset-Zuordnung verbindet jede Messung, jeden Auftrag, jede Störung und jede Wartung mit derselben Anlage, Linie oder Werkstruktur. Neue Use Cases greifen auf dieselben kuratierten Tabellen zu, ohne erneute Integration.

Was die Datenbasis enthalten muss

Maschinen-Telemetrie aus SPS, PLC und Historian
MES-Auftragsdaten sowie ERP-Stamm- und Bewegungsdaten
Instandhaltungs-Historie und Qualitätsdaten aus QS
Lieferanten-Feeds mit Berechtigungen auf Werk- und Linienebene

Use Cases auf einer Datenbasis

Reihe von Fertigungsanlagen in einer Produktionshalle

Echtzeit-OEE & Qualität

Verfügbarkeit, Leistung und Qualität werden pro Linie und Schicht mit denselben Definitionen berechnet. Kamerabilder, Sensor- und Materialdaten laufen in dieselbe Tabelle wie das OEE-Dashboard. Ausschuss wird sichtbar, bevor er das Linienende erreicht.

Techniker mit Tablet bei der Anlagenprüfung in der Fertigungshalle

Predictive Maintenance

Modelle aus Schwingungs-, Strom-, Temperatur- und Drehmomentdaten erkennen Abweichungen vom Normalverhalten, bevor die Anlage ausfällt, trainiert über mehrere Werke und Anlagenklassen, bewertet mit echtem Auftragskontext.

Warenlager mit foliertem Palettenlager und Lagerarbeiter

Supply Chain & Lieferanten

Liefertreue, Materialqualität und Reklamationen laufen als Scorecards auf gemeinsamen Schlüsseln. Forecasts und Bestände werden per Delta Sharing kontrolliert mit Zulieferern geteilt, ohne Datenkopie.

Luftaufnahme einer Industrieanlage mit großflächiger Photovoltaik-Dachanlage

Energie & Nachhaltigkeit

Lastprofile, Druckluft- und Kälteverbrauch werden mit Linienauslastung und Produkt-Mix zusammengeführt, Basis für CSRD-Berichte aus Werks-Echtdaten statt jährlicher Excel-Bilanzen.

-97%Manueller Reporting-Aufwand (Hanwha)
10.000+Bestandssimulationen (Shell)
30–50%Weniger Stillstände (Schätzung)
Werksalltag

Von fragmentierten Werksdaten zur gemeinsamen Datenbasis

Vorher

Nachher

Stillstands-Erkennung

Schichtbericht wertet Stillstände tagelang verzögert aus
Modelle erkennen Abweichungen vom Normalverhalten, bevor die Anlage ausfällt

OEE-Messung

Jedes Werk rechnet OEE anders, Tagesberichte aus Excel
Einheitliche OEE-Definition in Echtzeit über alle Werke

Qualitätsursache

Ausschuss wird erst sichtbar, wenn das Teil schon produziert ist
Kamerabilder, Sensor- und Materialdaten liefern Root-Cause bis zu Werkzeug und Schicht

Lieferantendaten

Liefertreue, Materialqualität und Reklamationen kommen per Excel
Lieferanten-Scorecards laufen auf gemeinsamen Schlüsseln mit der Werksauslastung

KI-Assistenten für Schichtleitung, Instandhaltung, Qualität und Supply Chain

Fünf Einsatzfelder entstehen auf derselben Datenbasis.

1

Schichtleitungs-Assistenten

Schichtleitung fragt in natürlicher Sprache nach OEE-Stand, offenen Stillständen und kritischen Anlagen, ohne sich durch mehrere Dashboards zu klicken.

2

Instandhaltungs-Assistenten

Wartungsteams bekommen kontextbezogene Vorschläge: welche Anlage zuerst angesteuert wird, welche Ersatzteile vorrätig sind und welche Wartungshistorie zur aktuellen Meldung passt.

3

Qualitäts-Assistenten

QS bekommt Defekt-Pareto und Root-Cause-Vorschläge aus der Linie, mit Bezug auf Material, Werkzeug-Standzeit und Maschinen-Zustand.

4

Engineering-Assistenten

Anlagenplanung und kontinuierliche Verbesserung greifen auf historische Sensor- und Auftragsdaten zu, ohne eigene Extrakte zu bauen.

5

Supply-Chain-Assistenten

Einkauf und Planung fragen nach Lieferanten-Liefertreue, Materialqualität und offenen Reklamationen, abgestimmt mit der Werksauslastung.

Grenzen von KI in der Produktion

Eine Datenplattform löst viele Integrationsprobleme, ersetzt aber nicht die Arbeit an Anlage, OT-Anbindung, Datenqualität und Akzeptanz im Werk.

Datenqualität an der Anlage bleibt der schwierigste Punkt

Sensoren sind ungenau kalibriert, Tags unterschiedlich benannt, Zeitstempel weichen ab, Werker-Eingaben sind lückenhaft. Jede Vorhersage ist nur so gut wie das Signal aus der Anlage.

OT-Konnektivität ist Projektarbeit, kein Plug-and-Play

SPS-Daten in eine Cloud-Plattform zu bringen heißt, mit OPC-UA-Servern, Edge-Gateways und Werks-Firewalls zu arbeiten. Die Anbindung bleibt ein eigenes Projekt.

Datenhoheit zwischen Maschinenhersteller und Werk

Wer Sensor-Rohdaten zuerst sieht und welche Auswertung erlaubt ist, ist oft vertraglich geregelt. Eine Plattform löst das technisch, nicht juristisch.

Change-Management auf der Linie

Eine neue Vorgabe an einer Linie mit drei Schichten dauert Monate. Ohne Schulungspläne und Bedienung am Terminal entsteht eine Plattform ohne Wirkung am Band.

Werksleitung und Mitbestimmung sind eigene Themen

Datenflüsse aus Werker-Apps und Anlagenzustände berühren Mitbestimmung und Datenschutz am Arbeitsplatz. Die Plattform muss mit Betriebsrat und Werksleitung gemeinsam aufgesetzt werden.

Lizenz- und Datenmodell-Politik der Anlagenhersteller

Maschinen liefern oft proprietäre Datenformate, der Zugriff auf Telemetrie ist an Wartungsverträge gebunden. Eine offene Datenbasis ersetzt nicht die Verhandlung mit dem Hersteller.

Databricks Premier Partner

Als einer der wenigen DACH-Partner mit Zertifizierungen auf Platform-, Data-Engineering- und ML-Level begleiten wir Manufacturing-Projekte von der Architektur bis zum produktiven Modell. Über 50 Projekte, 10+ Jahre Erfahrung.

Databricks
Fit-Check

Wann lohnt sich eine Lakehouse-Basis?

  1. Mehr als fünf Quellsysteme aus SPS, MES, ERP, Sensorik und QS liefern Daten für KI-Initiativen

  2. Mehrere Werke mit unterschiedlichen OEE-Definitionen sollen einheitlich gemessen werden

  3. Mehrere Predictive-Maintenance-Piloten laufen parallel, je Anlagenklasse mit einem eigenen Modell

  4. Liefertreue, Materialqualität und Reklamationen werden noch per Excel und E-Mail gesteuert

  5. Drei oder mehr parallele KI-Initiativen integrieren immer wieder dieselben Quellen

Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt

Predictive Maintenance ist meist der schnellste Einstieg. Die Datenbasis trägt danach Echtzeit-OEE, Defekt-Root-Cause und Demand Planning.

Termin vereinbaren

FAQ

Häufige Fragen zu KI in der Produktion

Gemeinsame Datenbasis für eure Produktions-KI?

In einem ersten Gespräch klären wir, welcher Use Case den größten Hebel hat und welcher Weg zu eurer Werkslandschaft passt.

Alexander Rabe
Alexander Rabe
Co-Founder · Head of Data & AI

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