Die naheliegende Option wäre ein stark vereinheitlichter Forecasting-Ansatz gewesen: wenige zentrale Modelle, aggregiert nach Region, Kette oder Mandantengruppe. Für die Datenlage reichte das nicht aus. Jeder Standort bringt eigenes Umsatzverhalten, eigene Öffnungszeiten, eigene Speisekarten, lokale Nachfrageverläufe und saisonale Muster mit. Ein zu grobes Modell hätte diese Unterschiede verdeckt.
Gemeinsam mit ruhrdot bewertete der Kunde deshalb, wie Forecasting produktiv skaliert werden kann, ohne den Mandantenkontext zu verlieren. Entscheidend waren mandantenspezifische Prognosen für 3.000+ Standorte, ein nachvollziehbarer Modell-Lifecycle, Feature-Aufbereitung aus einer gemeinsamen Datenbasis und ein Betriebsmodell, das dauerhaft weiterentwickelt werden kann.
Databricks überzeugte, weil Lakehouse, Feature-Grundlage, MLflow und Unity Catalog auf einer Plattform zusammenkommen. Historische Umsätze, Standortmerkmale, Kalenderinformationen und weitere Einflussfaktoren können governance-geführt vorbereitet, Modelle versioniert und Prognosen reproduzierbar bereitgestellt werden.
Damit entfällt der Bruch zwischen Analyse, Modelltraining und produktivem Forecast-Service. Forecasting wird nicht als isolierter Data-Science-Use-Case betrieben, sondern als Plattformfähigkeit: eine gemeinsame Datenbasis, ein Governance-Modell, ein Modell-Lifecycle.
Die Entscheidung fiel nicht für ein einzelnes Modell, sondern für einen wiederholbaren Forecast-Betrieb über viele Standorte hinweg.